St. Vincent – Blue Lagoon

Nach einer knackigen Überfahrt nach St. Vincent entschieden wir uns aufgrund de starken Windes und sehr hoher Brandung nicht in die sogenannte „Blue Lagoon“ einzufahren. Das erschien uns wegen der sehr engen Einfahrt (begrenzt durch Riffe) sowie der geringen Tiefe zu riskant. Wir legten uns daher zunächst an eine Boje und forderten über Funk Unterstützung der Marina an. Diese schickten uns einen älteren Herrn, Mike, der uns das Schiff durch die Einfahrt steuern sollte. Schon als er an Bord kam schauten wir uns etwas ungläubig an, doch was dann folgte muss man erlebt haben. Nach ca. 10 Sekunden: Vollgas über die harte Brandung. Tiefenmesser: 0m. Wilde Ruderbewegungen. Aber es war schnell klar, dass der Mann wusste was er da tat. Auch das Anlegemanöver im sehr ruhigen Gewässer der Lagune kann man nur als echt sportlich bezeichnen. Im Powerslide an den Steg, Leine rüber, und fest. Das Ganze Manöver hat vielleicht so zwei Minuten gedauert.
Die Lagune selbst und auch die Marina inkl. Restaurants: super. Alles gepflegt und in Top-Zustand.


Doch leider wurde der Flug unseres letzten Passagiers von Barbados nach St. Vincent annulliert, dann nochmals verschoben (zu starker Wind), sodass er erst um ca. 23.30 Uhr auf dem Schiff eingetroffen ist. Geplante Ankunft war ursprünglich 14.40 Uhr ;-).